Veranstaltungen
Tag des offenen Denkmals
Tag des offenen Denkmals Hamburg 2026
Lesesaal der ehemaligen K.B.W. im Warburg-Haus
Veranstalter
Warburg-Haus und Stiftung Denkmalpflege Hamburg
Am Samstag und Sonntag, 12. und 13. September 2026 lädt das Warburg-Haus in Kooperation mit der Stiftung Denkmalpflege aus Anlass des Tag des offenen Denkmals 2026 unter dem Motto NetzWerke: Denkmale und Infrastruktur sehr herzlich ein zum Besuch des Lesesaales.
- An beiden Tagen ist das Haus für Besucherinnen und Besucher geöffnet, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich
- Samstag + Sonntag, 12. + 13. September, 12 – 17 Uhr
Herzlich wird damit zur Entdeckung des Herzstücks eines bedeutenden Denkmals der Hamburger Kultur- und Geistesgeschichte eingeladen: Entdecken Sie im Lesesaal die einzigartige Geschichte und Gegenwart des Warburg-Hauses.
Im Jahr des 100. Geburtstages des Gebäudes wird damit zur Entdeckung des Herzstücks eines bedeutenden Denkmals der Hamburger Kultur- und Geistesgeschichte eingeladen: Die Kulturwissenschaftliche Bibliothek Warburg mit dem elliptischen Lesesaal wurde 1925–1926 neben dem Wohnhaus von Aby Warburg als »Arena der Wissenschaften« vom Architekten Gerhard Langmaack errichtet. Wegen der Gefahr national-sozialistischer Verfolgung emigrierte die Bibliothek 1933 nach London, wo sie als Warburg Institute fortlebt. Das heutige Warburg-Haus wurde 1993 von der Stadt Hamburg gekauft und denkmalgerecht wiederhergestellt. Als interdisziplinäres Forum für Kunst- und Kulturwissenschaften wird das Warburg-Haus heute in enger Kooperation von der Aby-Warburg-Stiftung und der Universität Hamburg betrieben.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserem schönen Lesesaal!
Kontakt
Eva Landmann
Warburg-Haus
Heilwigstraße 116
20249 Hamburg
Tel.: +49 40 2395 26148
1926–2026. Der »Mythos« und seine politischen Formen / Kulturwissenschaftliche Bibliothek Warburg / Warburg-Haus
Symposium
Revisiting Dieter Roth (1930–1998)
Veranstalter
Prof. Dr. Ina Jessen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg)
Das internationale Symposium „Revisiting Dieter Roth (1930–1998): Transnational Networks, Contemporary Perspectives, and Ongoing Research“ findet am 16. und 17. Oktober 2026 im Warburg-Haus Hamburg statt. Das Format widmet sich Roths multiperspektivischen Gestaltungsformen zwischen Grafikdesign, Druckgrafik, Architektur, Design und konzeptuellen Ansätzen. Damit ist es Teil der weltweit wachsenden, jedoch oft fragmentierten, Roth-spezifischen Forschungslandschaft und bringt aktuelle Forschungsvorhaben und Akteur*innen zusammen. Im Mittelpunkt des Symposiums steht die systematische wissenschaftliche Aufarbeitung des transnational entstandenen und auch heute situierten Werks des deutsch-schweizer Künstlers Dieter Roth.
Der Forschungsschwerpunkt liegt auf der interdisziplinären Untersuchung von Roths nomadischer Arbeitsweise zwischen Deutschland, Island und der Schweiz. Ziel ist es, die künstlerische Position nicht nur im Zusammenhang der bildenden Kunst, sondern im Spiegel seiner künstlerisch-gestalterischen Handlungsfelder an der Verbindungslinie zwischen Design, Architektur, angewandter Kunst und institutionskritischer Theorie zu verorten. Das Symposium bildet den Kern eines Netzwerks, das aktuelle Ausstellungs- und Archivarbeit, „Oral History“-basierte Projekte und kunstwissenschaftliche Analysen ebenso zusammenführt wie konkrete künstlerisch-technische Fragestellungen und gegenwärtige restauratorische Herausforderungen.
Das 2026 an der HAW Hamburg (Fakultät Design, Fachbereich Theorie, Kunst- und Designgeschichte) in Kooperation mit dem Warburg-Haus Hamburg und der Dieter Roth Foundation Hamburg initiierte Symposium stellt den Startpunkt für einen künftig international tournierenden wissenschaftlichen Workshop dar. Ziel ist es, die fachliche Vernetzung nachhaltig zu stärken. In diesem Rahmen wird Roths Werk mittel- und langfristig im Spiegel von Fragen der Urheberschaft, Gattungen, Gestaltungsformen und -weisen, institutionellen Bedarfen und Rezeptionsweisen fokussiert.
Durch die internationale Ausrichtung der Veranstaltung findet ein aktiver Wissensaustausch zwischen der akademischen Community, Sammlungen, Institutionen, dem Fachkollegium, interessierten Studierenden aller Fachbereiche und der interessierten Öffentlichkeit statt. Daher wird das Symposium in englischer Sprache veranstaltet.
Organisatorin: Prof. Dr. Ina Jessen
Mitarbeit: Maximilian Gebhardt
Grafische Gestaltung: Alice Pham
Vorläufiges Programm:
Day 1, October 16, 2026, 1.00 p.m.–7.00 p.m.
1.00 p.m. Opening remarks at the Warburg Haus (Heilwigstraße 116, 20149 Hamburg)
Birta Fróðadóttir (1.30 p.m. – 2.30 p.m.): Machines Of Organized Chaos: Three Homes Of Dieter Roth In Iceland (working title)
Arnar Freyr (2.30 Uhr – 3.30 Uhr): rot or not. Dieter Roth’s graphic design practice (1955 and 1964)
Giacomo Paravicini, Camillo Paravicini, Gianni and Flurina Paravicini (4.00 p.m. – 6.00 p.m.): Dieter Roth – Applied Arts. Furniture / Ceramics / Textiles / Architecture / Jewelry
Performance: 18.30 – 19.00 Uhr
Martin Engler & David Þór: Engler sieht Roth N° 26 – gänzlich zerknüllt bzw weitgehend verbeult und Jonsson lässt es krachen
Day 2, October 17, 2026 – 10.00 a.m.– 6.00 p.m.
Ina Jessen (10.00 a.m.–11.00 a.m.): Dieter Roth and Transformative Aesthetics: The Mold Museum (1991–2004)
Aðalsteinn Ingólfsson (11.00 a.m.– 12.00 p.m.): Dieter Roth: The Icelandic Interviews
Giacomo Paravicini (12.00 p.m.–12.30 p.m.): Dieter Roth / Enzo Mari. Parallel Worlds
Angela Chang (2.00 p.m. – 3.00 p.m.): „Preservation“ Considerations for Works by Dieter Roth in a University Teaching Museum
Bianca Strauß (3.00 p.m. – 4.00 p.m.): Dieter Roth’s Prints: Photomechanical Reproduction as a Creative Act Focusing
Barbara Wien (4.15 p.m. – 4.45 p.m.): „… fürchte die Welt nicht (die geruckte sowieso nicht)!“ (DR) about Review for Everything and the time with Dieter Roth / über die Zeitschrift für Alles und die Zeit mit Dieter Roth
Dirk Dobke (4.45 p.m. – 5.15 p.m.): Together with Dieter Roth – the early years of the Dieter Roth Foundation
Panel Talk moderated by Ina Jessen (5.15 p.m. – 18.00 p.m.)
5.30 p.m. Closing Remarks
Kontakt
Prof. Dr. Ina Jessen
Workshop
Exploring Religious Landscapes through Spatial Technologies in Late Antiquity (4th–7th c.)
TOLETUM XVII. Netzwerk zur Erforschung der Iberischen Halbinsel in der Antike
Veranstalter
Prof. Dr. Sabine Panzram
Universität Hamburg
Fachbereich Geschichte
Arbeitsbereich Alte Geschichte
Over the last two decades, the study of the Christianisation of territory in Late Antiquity (4th–7th c.) has generated an extensive historiographical production that has substantially improved our understanding of religious change in rural settings. Despite these advances, the archaeological invisibility and uneven preservation of many rural churches and cult sites continue to pose major interpretative challenges, limiting our capacity to assess the real spatial, social and territorial impact of the construction of Christian landscapes in Late Antiquity. The growing availability of archaeological, textual and topographical data now provides an increasingly solid documentary basis for comparative and large-scale analyses. In this context, the use of spatial technologies—such as Geographic Information Systems (GIS), remote sensing techniques and network analysis—opens promising perspectives for revisiting long-standing questions from new methodological angles.
The aim of this workshop is to bring together scholars in order to investigate, through the use of spatial technologies, the distribution of rural churches and cult places within late antique landscapes, and to examine the social, political, religious and territorial factors that shaped these patterns. Particular attention will be paid to the relationship between ecclesiastical infrastructures, systems of mobility and strategies of territorial control, with the goal of assessing whether the organisation of Christian space resulted from coherent institutional planning or from more fragmented, locally driven initiatives.
Kontakt
Prof. Dr. Sabine Panzram
Fachbereich Geschichte - Arbeitsbereich Alte Geschichte
Universität Hamburg
Von-Melle-Park 6 #5
20146 Hamburg
+49 40 2395-24524
Fachbereich Geschichte / Universität Hamburg